Crossmedia gibt es nicht erst, seit Werbung digital geworden ist – jedoch eröffnen sich seitdem ganz neue Möglichkeiten und Ansätze, digitale Medien mit klassichen zu verknüpfen und somit die Botschaft individueller, interaktiver und attraktiver zu gestalten.
Man versteht unter Crossmedia die medienübergreifende inhaltliche, kreative und formale Vernetzung einer Werbeidee in unterschiedlichen Medien. Beispielsweise kann ein Werbekontakt, der in einem reichweitenstarken, aber flüchtigen Medium wie einer Zeitungsanzeige geschaffen wurde, in einem anderen Medium wie dem Internet fortgeführt und intensiviert werden.
Ein Beispiel für crossmediale Werbung ist der Einsatz von QR-Codes;
“QR” steht dabei für “Quick Response” – er kodiert kurze Informationen wie z.B. Webadressen, Kontaktinformationen oder auch Geodaten und kann mit aktuellen Smartphones problemlos gelesen werden.
Eingefügt in eine klassische Werbeanzeige führt er den Interessenten zu weiterführenden Informationen, Gewinnspielen oder anderen Inhalten, die die Auseinandersetzung mit der Werbebotschaft vertiefen.
Werbekampagne Ford Händler München
Auf Gemeinschaftsanzeigen der Münchner Ford Händlergemeinschaft wurden QR-Codes eingefügt, die mit dem Hinweis auf weiterführende Informationen oder Gutscheine auf die gemeinsame Landing Page der Gemeinschaft führten. So wird aus dem reinen Anzeigenkonsum eine interaktive Auseinandersetzung mit der Botschaft, die sich besser im Gedächtnis verankert. Darüber hinaus macht die Verknüpfung die Reaktionen auf den Code über die Zugriffsstatistik gut messbar.